Wohnen Im Taunus

Immobilien- und Livestyle-Blog für Eigentümer und solche, die es werden wollen.

Monat: September 2014

Mietpreisbremse und Bestellerprinzip beschlossen

Justiz- und Verbraucherminister Heiko Maas (SPD) und die Führung der Koalitionsfraktionen haben sich endlich geeinigt. „Mieten müssen auch für Normalverdiener bezahlbar bleiben“, erklärte Minister Maas. Mietsteigerungen zwischen 30 und 40 Prozent in manchen Ballungsgebieten seien inakzeptabel. Darum gilt ab der ersten Jahreshälfte 2015: Bei Neuvermietung darf die Miete maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen – in ausgewählten Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Welche das sind, wird von den Ländern für einen Zeitraum von fünf Jahren festgelegt.
Ausnahmen der Regel sind Neubauten. Hier will man die Investitionsbereitschaft nicht bremsen. Ebenso ist die erste Vermietung nach einer umfassenden Modernisierung ausgenommen.
Gleichzeitig hat die Koalitionsregierung das sogenannte Bestellerprinzip beschlossen. Eigentümer, die einen Makler mit der Vermietung beauftragen, müssen diese Leistung künftig zwingend selbst bezahlen. Bislang wurden die Kosten für die Vermarktung in der Regel dem Mieter berechnet.
Ob und wie diese Maßnahmen Mieter tatsächlich finanziell entlasten, wird sich im Verlauf des kommenden Jahres zeigen. Als Makler in und um Königstein, Kronberg und Bad Soden bin ich besonders gespannt, wie das Bestellerprinzip von Vermietern angenommen wird. Meine Herausforderung wird es sein, Vermieter weiterhin von meiner Leistung zu überzeugen – eigentlich nichts Neues für mich. Eigentümer werden sich mehr damit auseinandersetzen, welche Leistung sie erwarten können. Worauf es bei der Vermietung ankommt lesen Sie hier
Lavendel Garden
Ausgenommen von der Neuregelung: Neubauten wie das Projekt Lavendel Garden in Kelsterbach. Foto: DemirBauGmbH

Hessen tritt in 30 Städten fester auf die Mietpreisbremse

Die schwarz-grüne Landesregierung hat am vergangenen Freitag die neue Kappungsgrenzen-Verordnung verabschiedet. In 30 Städten und Gemeinden werden damit Mieterhöhungen für Bestandsmieten gedeckelt. „Ausgehend von der Obergrenze der regionalen Vergleichsmiete, können Vermieter in bestehenden Mietverhältnissen die Mietpreise über einen Zeitraum von drei Jahren nur noch um 15 Prozent erhöhen. Bisher waren Mietpreissteigerungen um 20 Prozent möglich“, so das Ministerium. Nachdem sich im Mai 2014 erst 23 Gemeinden für die Verordnung entschieden hatten, gilt sie nun für Bad Homburg vor der Höhe, Bad Soden, Bad Vilbel, Bensheim, Bischofsheim, Darmstadt, Dietzenbach, Dreieich, Eltville am Rhein, Eschborn, Flörsheim am Main, Frankfurt am Main, Friedberg, Friedrichsdorf, Gernsheim, Gießen, Griesheim, Hanau, Hattersheim am Main, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus, Kassel, Kronberg, Marburg, Mörfelden-Walldorf, Offenbach, Rüsselsheim, Schwalbach, Weiterstadt und Wiesbaden. Für Königstein gilt die Neuregelung nicht. Bauministerin Priska Hinz sieht in der Verordnung einen wichtigen Schritt für Mieterschutz und die direkte Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum. Vermieter allerdings, die lange keine Mietanpassung durchgeführt haben, sind im Nachteil. Insbesondere dann, wenn sie modernisiert oder auf Energieeffizienz hin saniert haben. Interessiert es Sie, welches der optimale Preis für die Vermietung Ihrer Immobilie ist? Ich berate Sie gerne.

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…finden Sie nicht auch? Vertrauen Sie in Immobilienfragen darum nicht irgendwem. Schließlich verkaufen Sie ja auch nicht irgendein Haus und Sie suchen auch nicht eine beliebige Wohnung. Es geht um ihr Zuhause.
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