Wohnen Im Taunus

Immobilien- und Livestyle-Blog für Eigentümer und solche, die es werden wollen.

Autor: Nicolai Friedrichsen (Seite 2 von 2)

Was ist Ihre Immobilie wert?

Diese Frage steht meist im Mittelpunkt wenn es um den Verkauf der eigenen Immobilie geht. Sind es 550.000 Euro? Oder bekomme ich für mein ruhig gelegenes Einfamilienhaus im Taunus mit Garten und toller Ausstattung doch über 600.000 Euro? Oft geht es um tausende von Euro. Geld, für das Eigentümer oft jahrelang Kredite abgezahlt haben. Ein sensibles Thema also, bei dem Haus- und Wohnungsbesitzer keine Fehler machen wollen. Im Internet gibt es zahlreiche Seiten und Anbieter die, teils kostenfrei oder gegen Gebühr, den vermeintlich richtigen Kaufpreis ermitteln. In der Regel müssen Eigentümer nur Eckdaten und Zustand des Hauses angeben. Wirklich verlässlich sind diese Dienste erfahrungsgemäß nicht. Schließlich lässt sich ein Haus oder eine Wohnung nicht allein auf dem Papier bewerten. Die wichtigen Faktoren wie Lage, Zustand, Ausstattungsstandard, Renovierungsstau, Alter, Bautechnik oder Nutzungsoptionen sollten von einem professionellen Makler vor Ort eingeschätzt werden.
Das Problem
Eigentümer bewerten ihre Immobilie oft zu optimistisch. Klar, sie haben gekauft, immer wieder renoviert und einen kleinen Gewinn hätte man auch gern. Wenn dann noch das Herz an der Immobilie hängt, rufen Eigentümer nicht selten Höchstpreise auf, die sich schwer erzielen lassen. Die Taktik „Wir probieren es mal, runtergehen können wir immer noch“ ist allerdings fatal. Kaufinteressenten beobachten den Markt oft über Jahre bevor für sie sich für eine Immobilie entscheiden. Wenn eine Immobilie Monate oder sogar bis zu zwei Jahre am Markt ist entsteht der Eindruck, dass damit etwas nicht stimmt. Genau so macht man aus einer Immobilie einen Ladenhüter. Und verliert bares Geld, denn ein Verkauf ist danach nur noch über einen deutlich niedrigeren Preis möglich, der meist unter dem tatsächlichen Wert liegt.
Die Lösung für Eigentümer

BVFI Siegel

Wertermittlung vom geprüften Experten


Lassen Sie Ihre Immobilie von einem erfahrenen Immobilienmakler vor Ort schätzen. Er kennt den lokalen Markt aus früheren Vermittlungen gut und empfiehlt Ihnen den optimalen Angebotspreis für einen reibungslosen Verkauf. Übrigens: eine Immobilienwertermittlung muss Sie nichts kosten. Als geprüfter Bewerter von Wohnimmobilien biete ich diesen Service in Königstein, Kronberg, Bad Soden und im Vordertaunus kostenlos und unverbindlich an.
Welches Verfahren zur Wertermittlung Ihrer Immobilie das richtige ist lesen Sie im Beitrag Wertermittlung für Ihre Immobilie.
TIPP: Immobilienbewertungen sind nicht nur bei Kauf oder Verkauf von Immobilien gefragt, sondern auch bei

  • Erbstreitigkeiten
  • Scheidungsauseinandersetzungen zur Ermittlung des Zugewinns
  • Zwangsversteigerungen
  • Beleihungen zur Finanzierung
  • Vermögensaufstellungen

Wohnimmobilien benötigen 52% ihrer Energie fürs Heizen

Haben Sie sich schon einmal gefragt wie viel Energie Sie wofür in Ihrem Haushalt verbrauchen? Die Internationale Energieagentur hats geprüft. Demnach geht mehr als die Hälfte der Energie in die Heizung Ihres Wohnraums. Zwar sanken die Preise für Heizöl und Fernwärme laut Heizspiegel 2014 um einige Prozentpunkte und auch der milde letzte Winter hat zur Entlastung des Budgets beigetragen. Ob der kommende Winter diesmal eine lange Kälteperiode bringt, wird sich erst noch zeigen.
Hohe Energiekosten sind der Grund warum ich bei Besichtigungen oft zum energetischen Zustand der Immobilie befragt werde. Nicht nur die technische Ausstattung wie Außendämmung, Alter und Energieträger der Heizungsanlage oder die Fenster- und Dachisolierung werden erörtert. Auch die gesetzlichen Bestimmungen sind für Käufer relevant.
So sieht die neue Energie-Einsparverordnung EnEV beispielsweise vor, dass Immobilienkäufer ab 2015 keine Heizung betreiben dürfen, die älter als 30 Jahre ist. Hat man eine alte Heizung mitgekauft, muss man sie zwingend austauschen, was aus energetischen Gründen auch Sinn macht.
Auch Mieter achten darauf, wie hoch die Energiekosten ihrer Wunschimmobilie sind. Aufschluss darüber gibt der Energieausweis mit Angabe des Verbrauchskennwertes. Spätestens seit 1. Mai 2014 muss dieser zwingend vom Eigentümer zur Verfügung gestellt werden.
Infografik Energieverbrauch Haushalt

Streikende Immobilienmakler? Wir sind doch keine Piloten!

Diese Woche hat der BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. zu einer Abstimmung über einen möglichen Streik der Immobilienmakler in ganz Deutschland aufgerufen. Grund ist das geplante Bestellerprinzip, das am 7. November vom Bundesrat verabschiedet werden soll. Nach Wunsch der Regierung sollen Vermieter ab 2015 für Vermittlungskosten aufkommen. Der Verband sieht rund 10.000 Maklerjobs bedroht. Deshalb der Streik.
Auf der einen Seite ist es verständlich, dass sich viele Immobilienmakler auf die Hinterbeine stellen. Schließlich wird es künftig schwieriger, Kaufinteressenten von der eigenen Leistung zu überzeugen. Bislang konnten Makler Wohnungseigentümer mit dem Argument locken, dass die Vermittlung für sie kostenlos ist. Damit wäre es ab dem kommenden Jahr vorbei. Aber wie sinnvoll ist ein Streik zum jetzigen Zeitpunkt noch? Wie sollte so ein Streik aussehen? Und: Wer soll streiken? Nur Makler, die sich auf Vermietung spezialisiert haben? Oder auch solche, die hauptsächlich Kaufobjekte betreuen, sozusagen aus Sympathie zu den Kollegen? Es ist unwahrscheinlich, dass sich alle Makler zu einem Streik bewegen lassen. Zu groß ist der Wettbewerb um begehrte Immobilien zur Vermittlung.
Das Engagement des BVFI als Interessensvertreter für die Immobilienwirtschaft ist lobenswert. Aber ein Streik würde praktisch keinen Druck auswirken, bestenfalls erregen wir Aufsehen in den Medien. Die Immobilienwirtschaft kommt nicht zum Erliegen, weil wir einen Tag lang die Arbeit verweigern. Wir sind weder Piloten noch Lokführer oder Briefträger. Niemand kommt zu spät zur Arbeit oder wartet länger auf seine Post, wenn wir zuhause bleiben.
Aus meiner Sicht bringen Mietpreisbremse und Bestellerprinzip nicht den gewünschten Entlastungseffekt, den sich Heiko Maas, Justizminister und Schöpfer des vielbeachteten Gesetzesentwurfs, vorstellt. Allein die Mietpreisbremse wird dazu führen, dass viele Vermieter vorzeitig die Miete möglichst erhöhen oder verkaufen, weil sich die Anlage nicht mehr rechnet.
Das Bestellerprinzip wird Hobbymaklern das Leben sicherlich erschweren. Immobilienprofis hingegen können von der Gesetzesänderung meiner Meinung nach profitieren. Denn nun wird unsere Leistung stärker in den Vordergrund gerückt. Der Grund, weshalb sich viele Eigentümer und Vermieter auf uns verlassen, ist die professionelle und reibungslose Abwicklung von Vermietung und Verkauf. Mit dem Bestellerprinzip wird sich das Image der Immobilienmakler verbessern.
Ich werde kommende Woche also nicht streiken. Lieber konzentriere ich mich auf das was ich am besten kann. In Königstein, Kronberg, Bad Soden und Umgebung Lösungen für die Immobilienfragen meiner Kunden finden.

Der BVFI lädt zur Urabstimmung über einen möglichen Streik. www.praxisverband.de

Der BVFI ruft zur Urabstimmung über einen möglichen Streik. www.praxisverband.de

Aufgemöbelt. Immobilien besser verkaufen dank Homestaging

Haben Sie viel Fantasie? Können Sie sich in einem leeren Raum vorstellen, wo Sie welche Möbel am besten platzieren, damit daraus ein Ort des Wohlfühlens wird? Kein Problem für Sie? Glückwunsch, dann gehören Sie zu den wenigen Menschen mit diesem Talent.
Viele, die eine leere Wohnung oder ein renovierungsbedürftiges Haus besichtigen, können sich diese nicht in wohnlichem Ambiente vorstellen. Für sie gibt es einen neuen Trend aus den USA – woher sonst. In Übersee wird kaum eine Immobilie vermittelt, die nicht mit Möbeln und Dekoration neu gestaltet wurde. Homestaging, so der Fachbegriff, ist inzwischen auch in Deutschland angekommen. So hat der Berufsverband Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign e.V. bislang rund 700 Homestager ausgebildet.
Der erste Eindruck zählt
In der Regel finden Kaufinteressenten eine Immobilie online in Immobilienbörsen oder auf Websites von Maklerfirmen. Hier sollte sich ein Immobilienangebot von anderen deutlich unterscheiden, um aufzufallen. Sonst klickt der Interessent weiter. Denn für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Ähnlich läuft es bei der ersten Besichtigung. Wohnraum verkauft sich deutlich schneller wenn er nicht das Leben der vorherigen Besitzer dokumentiert. Vielmehr sollten die Räume mit reduzierter Einrichtung und Farbgebung ihr Potential für die neuen Eigentümer aufzeigen. Das Auge kauft schließlich mit.
Wann lohnt sich Homestaging?
Homestaging macht Sinn wenn Häuser und Wohnungen renovierungsbedürftig, mit Möbeln vollgestellt oder gänzlich leer stehen. Insbesondere wenn – vielleicht wegen unprofessioneller Vermarktung – lange kein Käufer gefunden wurde, können Problemimmobilien durch eine stilvoll gestaltete Atmosphäre neue Attraktivität gewinnen.
Ganz klar, Käufer entscheiden sich für Immobilien, in denen sie sich wohlfühlen. Auch Bauträger, die sich dieser Verkaufspsychologie bewusst sind, können die Vermittlung von Neubauwohnungen beschleunigen. Für sie verwandeln Homestaging-Profis kahle, unpersönliche Wohnungen in eine angenehme Umgebung, die ein wohliges Bauchgefühl vermittelt.

Bett, Lampen und Kissen bringen Gemütlichkeit ins Schlafzimmer

Homestaging am aktuellen Beispiel eines Neubaus: Bett, Lampen und Kissen bringen Gemütlichkeit ins Schlafzimmer. Vorher forderten kahle Wände viel Fantasie von potentiellen Käufern.


Im Wohnzimmer brachten die Profis von ... mit Teppichen, Möbeln, Bildern und Leuchten Behaglichkeit in den großen Raum.

Im Wohnzimmer dekorierten die Profis von homestagingde.com mit Teppichen, Möbeln, Bildern, Leuchten und kleineren Utensilien – für mehr Behaglichkeit im Raum.


Wer jetzt denkt, es geht beim Homestaging um Täuschung, der irrt. Es werden keine Wasserschäden versteckt, Risse zugespachtelt oder feuchte Stellen überstrichen. Das widerspricht dem Ehrenkodex der Homestaging-Profis. Zudem ist es Aufgabe eines professionellen Immobilienmaklers auf Baumängel explizit hinzuweisen.
Was kostet Eigentümer der Spaß?
Sprechen wir über Geld: Der Preis für umfangreiches Homestaging liegt zwischen ein und drei Prozent des Verkaufspreises. Aber die Kosten rechnen sich erfahrungsgemäß. Für eine gestylte Immobilie realisiere ich als Makler auch einen um bis zu 15 Prozent höheren Kaufpreis – weil sich Käufer so besser mit ihrem potentiellen neuen Zuhause identifizieren können. Ich sehe Homestaging als lohnende Investition für Immobilienverkäufer. Für Vermittlungen in Königstein, Kronberg, Bad Soden und im Rhein-Main Gebiet stelle ich gerne den Kontakt zu einem erfahrenen Homestaging-Spezialisten her.
Leere Wände und Kabel aus der Decke - typisch für Neubauten. Viel Flair, dank Licht und Möbeln.

Leere Wände und Kabel aus der Decke – typisch für Neubauten. Viel Flair, dank Licht und Möbeln.

Oh, wie schön ist Kanada

Kanada? Dieser Blog dreht sich doch eigentlich um Immobilien und Wohnen in Königstein, Kronberg, Bad Soden oder im nahen Taunus. Stimmt. Doch ein zufriedener Kunde fragte mich vor kurzem, ob ich ihn nicht bei dem Verkauf seiner Seegrundstücke in Kanada beraten könnte.
Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Schließlich kenne ich die Provinz Nova Scotia an der Ostküste als eine der schönsten Regionen des Landes. Europäische Immobilieninvestoren bevorzugen Nova Scotia wegen der guten Erreichbarkeit, des milden Klimas und der stabilen Wirtschaft. Wer sein Geld vor dem schwächelnden Euro in Sicherheit bringen will, kann hier in beeindruckender Natur investieren. Nicht nur die Grundstückspreise von wenigen Dollar pro Quadratmeter sind Balsam auf die Seele eines jeden, der schonmal eine Immobilie im teuren Rhein-Main Gebiet kaufen wollte.
Der Reiz dieser Gegend liegt in der wunderschönen, abwechslungsreichen Natur und der entspannten Lebensart. Wenn man aus dem hektischen Arbeitsalltag nach sechs Stunden Flug in Halifax landet und mit dem Mietwagen nach Norden reist, wird man schon wegen des rigorosen Tempolimits automatisch entschleunigt.
Viele verbinden Kanada mit frostigem Winter und kühlem Sommer. Das trifft im Landesinneren und den nördlichen Provinzen zu. Die Provinzhauptstadt Halifax hingegen liegt fast auf dem gleichen Breitengrad wie Bordeaux. Zur südlichen Lage kommt der Einfluss des St.Lawrence Stromes im Norden der Insel, der zum ausgewogenen Festlandklima beiträgt. Die Winter sind dadurch vergleichsweise mild, die Sommer nicht zu heiß. Sie lassen sich ideal am See oder einem der zahlreichen Atlantikstrände genießen.

Zum Indian Summer färbt sich das Laub bunt.

Zum Indian Summer färbt sich das Laub bunt.


Meiner Meinung nach passt keine Jahreszeit so gut zu Nova Scotia wie der Herbst, wenn der Indian Summer die Laubwälder mit sanftem Sonnenlicht in ein buntes Farbenmeer verwandelt.
Beeindruckende Sehenswürdigkeiten
Auch sonst lässt sich Nova Scotia sehen. Beachtenswert sind die pulsierende Hafenstadt Halifax, das politische und wirtschaftliche Zentrum der Region, der berühmte Leuchtturm von Peggy’s Cove oder Kanadas älteste deutsche Siedlung und Weltkulturerbe Lunenburg.
Naturfreunde wählen zwischen dem Kejmkujik-Nationalpark im Süden und dem Cape-Breton-Highlands-Nationalpark im Norden. Ein Must-See für jeden Kanadabesucher ist der Cabot Trail. Der 300 km lange Autowanderweg führt über die Insel Cape Breton im Nord-Osten von Nova Scotia.
Leuchtturm

Der Leuchtturm von Peggy’s Cove gehört zu den Sehenswürdigkeiten des Landes


Entlang der für kanadische Verhältnisse vergleichsweise dicht besiedelten Küste finden sich zudem unzählige Buchten und kleine Fischerorte, die zum Genuss von frischem Lobster einladen.
Ob man sich gerne beim Sport, Faulenzen oder Sightseeing vom hektischen Alltag erholt ist Geschmackssache. Urlauber haben eine große Auswahl an Freizeitaktivitäten. Anleger genießen niedrige Preise für Grundstücke und Häuser. So ist ein Investment als Zweit- oder Drittanlage oder als eigenes Feriendomizil für Familien denkbar. Die Attraktivität der Region und die stabilen Immobilienpreise ermöglichen Interessenten eine zuverlässige Geldanlage.
Abgelegene Seen in bildschöner Natur. Erholung pur.

Abgelegene Seen in bildschöner Natur. Erholung pur.

Wie ein Profi rechnet: Wertermittlung für Ihre Immobilie

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Preise für Immobilienangebote gefunden werden? Und was der richtige Verkaufspreis Ihrer Immobilie im Taunus ist? Professionelle Makler berechnen den optimalen Verkehrswert zum Zeitpunkt der Wertermittlung, siehe §194 BauGB. Der Gesetzgeber hält hierzu die Immobilienwertermittlungsverordnung, kurz ImmoWertV, bereit. Keine Angst, mit mehr Paragraphen langweile ich Sie nicht. Verkürzt gibt es drei Verfahren.
Der Verkehrswert von Einfamilienhäusern-, Doppel- und Reihenhäusern ist nach dem Sachwertverfahren zu ermitteln (§21ff). Hier werden Boden- und Gebäudewert zusammengeführt. Aus Bodenrichtwert für Ihre Lage und Grundstücksgröße ergibt sich zunächst ein Betrag für Ihr Grundstück. Aber welchen Wert hat das Haus? Im Grunde schaut man, was es kosten würde Ihr Haus heute neu zu bauen – genau so wie es jetzt dasteht. Hierfür greift man auf die sogenannte Normalherstellungskostentabelle zurück, in der die heutigen Baukosten enthalten sind. Nun berücksichtige ich Zustand, Renovierungsstau und Alter Ihres Hauses und ziehe dafür einen Betrag X ab. Zuschläge gibt es für besondere Ausstattungsmerkmale wie eine aufwändige und gepflegte Außenanlage, einen Pool, zusätzliche Garagen etc. Auch die gegenwärtige Marktlage, also Angebot und Nachfrage, spielen eine Rolle. Ich nutze für diese Berechnung eine spezielle Immobiliensoftware. Sie hilft mir, den Wert Ihres Anwesens ziemlich genau zu schätzen. Den Rechenweg und das Ergebnis präsentiere ich Eigentümern gerne persönlich – für bestmögliche Transparenz.
Den Wert unbebauter Grundstücke und Eigentumswohnungen berechnet man nach dem Vergleichswertverfahren (§15). Das Prinzip: die zu bewertende Immobilie wird mit Grundstücken bzw. Eigentumswohnungen verglichen, die in Lage, Nutzung, Größe etc. übereinstimmen. Perfekt also, wenn unmittelbar neben dem Grundstück ein weiteres gleicher Größe und Eigenschaften gerade verkauft wurde. Oder wenn zwei gleiche Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus vor kurzem vermittelt wurden. Solche Fälle sind jedoch selten. Daher ist es optimal, wenn sich der Makler in seinem Gebiet gut auskennt und hier regelmäßig vermittelt. So kann er sich auf vergangene Verkäufe, Mieten und Bewirtschaftungskosten möglichst ähnlicher Immobilien stützen, um den optimalen Verkehrswert zu ermitteln.
Miet- und Gewerbeimmobilien sowie verpachtete Grundstücke werden nach dem Ertragswertverfahren bewertet. Bei diesen Renditeobjekten werden, vereinfacht dargestellt, die jährlich erwirtschafteten Kapitalerträge (Mieten oder Pacht) gegen die nicht umlegbaren Bewirtschaftungskosten gerechnet. Hierzu zählen Aufwand für Instandhaltung, Verwaltung, Mietausfallwagnis und Betriebskosten.
Bestimmt fragen Sie sich jetzt, welches Ergebnis eine entsprechende Wertermittlung für Ihre Immobilie in Königstein, Kronberg, Bad Soden oder im weiteren Umfeld bringt? Sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne – kostenlos und unverbindlich.
wertermittlung
Beispiel für Wertermittlung eines Einfamilienhauses in Königstein

Mietpreisbremse und Bestellerprinzip beschlossen

Justiz- und Verbraucherminister Heiko Maas (SPD) und die Führung der Koalitionsfraktionen haben sich endlich geeinigt. „Mieten müssen auch für Normalverdiener bezahlbar bleiben“, erklärte Minister Maas. Mietsteigerungen zwischen 30 und 40 Prozent in manchen Ballungsgebieten seien inakzeptabel. Darum gilt ab der ersten Jahreshälfte 2015: Bei Neuvermietung darf die Miete maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen – in ausgewählten Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Welche das sind, wird von den Ländern für einen Zeitraum von fünf Jahren festgelegt.
Ausnahmen der Regel sind Neubauten. Hier will man die Investitionsbereitschaft nicht bremsen. Ebenso ist die erste Vermietung nach einer umfassenden Modernisierung ausgenommen.
Gleichzeitig hat die Koalitionsregierung das sogenannte Bestellerprinzip beschlossen. Eigentümer, die einen Makler mit der Vermietung beauftragen, müssen diese Leistung künftig zwingend selbst bezahlen. Bislang wurden die Kosten für die Vermarktung in der Regel dem Mieter berechnet.
Ob und wie diese Maßnahmen Mieter tatsächlich finanziell entlasten, wird sich im Verlauf des kommenden Jahres zeigen. Als Makler in und um Königstein, Kronberg und Bad Soden bin ich besonders gespannt, wie das Bestellerprinzip von Vermietern angenommen wird. Meine Herausforderung wird es sein, Vermieter weiterhin von meiner Leistung zu überzeugen – eigentlich nichts Neues für mich. Eigentümer werden sich mehr damit auseinandersetzen, welche Leistung sie erwarten können. Worauf es bei der Vermietung ankommt lesen Sie hier
Lavendel Garden
Ausgenommen von der Neuregelung: Neubauten wie das Projekt Lavendel Garden in Kelsterbach. Foto: DemirBauGmbH

Hessen tritt in 30 Städten fester auf die Mietpreisbremse

Die schwarz-grüne Landesregierung hat am vergangenen Freitag die neue Kappungsgrenzen-Verordnung verabschiedet. In 30 Städten und Gemeinden werden damit Mieterhöhungen für Bestandsmieten gedeckelt. „Ausgehend von der Obergrenze der regionalen Vergleichsmiete, können Vermieter in bestehenden Mietverhältnissen die Mietpreise über einen Zeitraum von drei Jahren nur noch um 15 Prozent erhöhen. Bisher waren Mietpreissteigerungen um 20 Prozent möglich“, so das Ministerium. Nachdem sich im Mai 2014 erst 23 Gemeinden für die Verordnung entschieden hatten, gilt sie nun für Bad Homburg vor der Höhe, Bad Soden, Bad Vilbel, Bensheim, Bischofsheim, Darmstadt, Dietzenbach, Dreieich, Eltville am Rhein, Eschborn, Flörsheim am Main, Frankfurt am Main, Friedberg, Friedrichsdorf, Gernsheim, Gießen, Griesheim, Hanau, Hattersheim am Main, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus, Kassel, Kronberg, Marburg, Mörfelden-Walldorf, Offenbach, Rüsselsheim, Schwalbach, Weiterstadt und Wiesbaden. Für Königstein gilt die Neuregelung nicht. Bauministerin Priska Hinz sieht in der Verordnung einen wichtigen Schritt für Mieterschutz und die direkte Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum. Vermieter allerdings, die lange keine Mietanpassung durchgeführt haben, sind im Nachteil. Insbesondere dann, wenn sie modernisiert oder auf Energieeffizienz hin saniert haben. Interessiert es Sie, welches der optimale Preis für die Vermietung Ihrer Immobilie ist? Ich berate Sie gerne.

Wohnen ist etwas sehr Persönliches…

…finden Sie nicht auch? Vertrauen Sie in Immobilienfragen darum nicht irgendwem. Schließlich verkaufen Sie ja auch nicht irgendein Haus und Sie suchen auch nicht eine beliebige Wohnung. Es geht um ihr Zuhause.
Ich möchte Ihnen helfen, gebrauchte Immobilien erfolgreich zu verkaufen und zu vermieten oder neue Wohnungen, Häuser und Grundstücke für sich zu finden. Sie sollen das gute Gefühl erleben, eine optimale Beratung und umfassenden Service erfahren zu haben – ganz so wie Sie es sich wünschen.
Was Sie erwarten können?
Eine ganze Menge. Zum Beispiel die Wertermittlung Ihrer Immobilie, Empfehlung des optimalen Kauf- oder Mietpreises, Exposéerstellung, individuelle Vermarktung on- und offline, Verkaufsverhandlung, Bonitätsprüfung, Vermittlung von Finanzieren, Notarservice, Schlüsselübergaben, Nachbetreuung, Prüfung von Mietinteressenten, Miet- und Kaufvertragsservice und und und…
Ich könnte noch mehr anführen, aber ich will Sie nicht langweilen. Am besten wir sprechen uns persönlich. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

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