Wohnen Im Taunus

Immobilien- und Livestyle-Blog für Eigentümer und solche, die es werden wollen.

Kategorie: Immobilienvermittlung (Seite 1 von 2)

Wie Homestaging Räume perfekt für den schnellen Verkauf in Szene setzt

Ende Juni durften wir einen Teil des Europaviertel in Frankfurt am Main mit gestalten und haben für das Projekt Parkend eine Musterwohnung kreiert. In Kooperation mit KONTRAST Möbel hier aus Frankfurt am Main haben wir eine wundervolle Musterwohnung gestaltet, welche zum verweilen einlädt und den potentiellen neuen Bewohnern eine Vorstellung vom eingerichteten Raum gibt. Lasst Euch von […]

über Musterwohnung PARKEND — Room N°1

10 Dinge, die Sie über Immobilienkaufverträge wissen sollten

Der Verkauf einer Immobilie wird in Deutschland immer mit einem Kaufvertrag beim Notar besiegelt. Das Dokument ist sehr wichtig, denn es regelt die Bedingungen für den Besitzübergang. Dabei ist der Kaufpreis zwar ein wesentlicher Aspekt, doch lange nicht der einzige. Worauf kommt es also an?
1) Nie ohne Finanzierungsbestätigung
Wenn Käufer und Verkäufer sich über das Immobiliengeschäft und den Preis einig sind, kann der Kaufvertrag aufgesetzt werden. Vorausgesetzt, es liegt eine Finanzierungsbestätigung der Bank vor. Der Käufer sollte den Darlehensvertrag nicht vor dem Kaufvertrag abschließen. Denn wenn dieser platzt, muss er der Bank viele Tausend Euro Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Auch der Verkäufer sollte die Finanzierbarkeit seines Käufers prüfen. Nur so kann er sicher sein, dass der Kaufpreis auch wirklich gezahlt werden kann. Ganz wichtig ist daher die Finanzierungsbestätigung der Bank.
2) Kaufvertrag ist Sache des Notars
Den Kaufvertrag kann nur ein Notar aufsetzen, da ein Immobilienverkauf zwingend notariell beurkundet werden muss. Andernfalls wäre der Vertrag nicht rechtsgültig. Lesen Sie mehr über die Rolle des Notars beim Immobilienverkauf.
Der Notar gestaltet den Vertrag nach den Wünschen der Vertragsparteien, natürlich stets im Rahmen der rechtlichen Vorgaben. Als professioneller Immobilienmakler stelle ich dem Notar alle relevanten Informationen zur Verfügung. Dazu gehören die persönlichen Daten aller Verkäufer und Käufer. Zudem informiere ich über die relevanten Grundbuchdaten der Immobilie, den Kaufpreisanteil für bewegliche Güter, Nebenflächen der Immobilie und vieles mehr.
3) Immobilie sollte möglichst lastenfrei übergeben werden
In Grundbuch sind Belastungen eingetragen, die entweder gelöscht oder übernommen werden müssen. Abteilung I des Grundbuchs gibt Auskunft über den Eigentümer der Immobilie. Abteilung II führt persönliche Rechte auf, also Nießbrauch, Wohn-, Wege- und Leitungsrechte. Grundschulden und Hypotheken finden Sie in Abteilung III. Die Rechte und Pflichten in Abteilung II und III sollte man möglichst löschen.
4) So reduzieren Käufer die Grunderwerbsteuer
Mitverkaufte bewegliche Gegenstände wie Einbauküchen, Schränke oder andere Möbel, können separat ausgewiesen werden. Der Käufer muss auf bewegliche Güter dann keine Grunderwerbsteuer zahlen und kann so die Steuerabgaben etwas reduzieren. Dieser Vorteil betrifft aber nur den Käufer. Für den Verkäufer spielt es keine Rolle. Es sollten für mitverkaufte Güter Einzelpreise festgelegt werden. So können Auseinandersetzungen darüber vermieten werden, welcher Gegenstand welchen Wert hat – etwa, wenn bei Mängeln an diesen Gütern Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Vorsicht: Beschließen Sie für bewegliche Gegenstände keine überzogenen Preise. Eine 15 Jahre alte Standard-Einbauküche aus dem Möbelhaus hat sicher keinen Restwert von zig Tausend Euro. Das Finanzamt achtet auf realistische Restwerte.
5) Zustimmung des Verwalters beim Wohnungsverkauf
Falls es sich bei der Immobilie um eine Eigentumswohnung handelt, lohnt der Blick in die Teilungserklärung. Häufig ist darin festgelegt, dass der Hausverwalter dem Verkauf zustimmen muss. Dies dient dem Schutz der Eigentümergemeinschaft. Die Zustimmung darf jedoch nur aus triftigem Grund verweigert werden. Etwa, wenn der Verkäufer das Hausgeld nicht vollständig gezahlt hat. Oder falls der Käufer ein unerwünschtes Gewerbe in der Wohnung ausführen möchte. Sofern nötig, holt der Notar die Zustimmung des Verwalters ein. Dem Verkäufer können daraus Kosten entstehen, sowohl durch die Leistung des Notars als auch durch den Aufwand der Hausverwaltung. Denn mit Unterzeichnung des Kaufvertrages hat er sich zur Eigentumsübertragung verpflichtet. Die Zustimmung des Verwalters ist eine der Voraussetzungen für diese Übertragung.
6) Was für die Fälligkeit des Kaufpreises nötig ist
Nach Unterzeichnung des Notarvertrages wird der Kaufpreis nicht unmittelbar fällig. Zuerst müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Zunächst wird die Eigentumsvormerkung im Grundbuch eingetragen. Sie garantiert dem Käufer, dass der Verkäufer die Immobilie nicht noch einmal verkaufen oder mit Hypotheken belasten kann. Finanziert der Käufer die Immobilie, so verlangt die Bank eine Grundschuld. Diese wird im Grundbuch vor der Eigentumsvormerkung eingetragen.
Der Notar holt gegebenenfalls die Zustimmung des Verwalters beim Wohnungsverkauf ein. Beim Hausverkauf kann ein Vorkaufsrecht der Gemeinde bestehen. Hier besorgt der Notar eine Verzichtserklärung. Ebenso bezieht er Verzichtserklärungen für die in Punkt drei beschriebenen Rechte. Wichtige Voraussetzung ist zudem die Löschungsbewilligung der Bank des Verkäufers. Häufig hat dieser noch Resthypotheken auf der zu veräußernden Immobilie. Die Bank erteilt die Bewilligung unter der Maßgabe, die Grundschuld erst zu löschen, wenn die verbliebene Hypothek beglichen wird.
Erst nachdem alle Punkte erledigt sind, steht einer Umschreibung im Grundbuch nichts mehr im Wege und der Kaufpreis kann vom Käufer gezahlt werden. In der Regel dauert es daher etwa sechs bis acht Wochen bis der Kaufpreis fällig wird.
7) Zahlungsverzug: Wenn kein Geld fliest
Falls der Käufer nach Aufforderung des Notars und Ablauf einer kurzen Frist nicht zahlt, gerät er automatisch in Verzug. Die Verzugszinsen sind gesetzlich auf fünf Prozent über Basiszins festgelegt. Schlimmer noch, der Verkäufer kann nach Fristablauf vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz fordern. Eine Rückabwicklung ist für den Käufer mit hohen Kosten verbunden. Nicht zuletzt aus diesem Grund empfiehlt es sich für beide Parteien, auf eine schriftliche Finanzierungsbestätigung der Bank VOR Unterzeichnung des Kaufvertrages zu bestehen, siehe Punkt eins.
8) Übergabe ist nicht gleich Eigentum
Erst wenn das Geld auf dem Konto des Verkäufers eingegangen ist, erfolgt die Schlüsselübergabe der Immobilie. Der Käufer ist dann aber noch nicht automatisch Eigentümer, das wird oft fehlgedeutet. Zum Eigentümer wird er erst mit Eintragung im Grundbuch. Das kann Wochen und sogar Monate nach der Kaufpreiszahlung sein, je nachdem wie schnell das Grundbuchamt die Umschreibung vornimmt. Trotzdem kann der Käufer die Immobilie in vollem Umfang nutzen, also selbst einziehen oder vermieten. Alle Rechte und Pflichten gehen mit Übergabe auf den Käufer über. Umso wichtiger ist es, dass die Übergabe „sauber“ erfolgt und beispielsweise alle Zählerstände der Versorger korrekt abgelesen werden. Falls der Vertrag durch einen professionellen Immobilienmakler vermittelt wurde, begleitet er sicher die Übergabe und führt Protokoll.
9) Kauf von vermieteten Immobilien
Falls die Immobilie vermietet ist, werden alle Rechte und Pflichten des Verkäufers gegenüber dem Mieter auf den neuen Eigentümer übertragen. Es muss also kein neuer Mietvertrag geschlossen werden. Allerdings sollte der Verkäufer seine Mieter über den Immobilienverkauf informieren und die Erlaubnis einholen, die Kaution an den neuen Eigentümer weiterzugeben. Andernfalls haftet der Verkäufer weiterhin für die Kaution.
10) Gewährleistung für Mängel
Bestandsimmobilien gehen grundsätzlich wie gesehen und ohne Gewährleistung an den neuen Eigentümer. Hierbei gibt es nur zwei Ausnahmen. Die erste betrifft die sogenannte arglistige Täuschung. Der Verkäufer muss jeden Mangel benennen. Auch, wenn er nur den geringsten Verdacht hat. Ob vorsätzlich oder nicht, ein Verschweigen kann als Täuschung gewertet werden. Auch die Zusicherung bestimmter Eigenschaften der Immobilie, zum Beispiel die Isolierung betreffend, sollte vom Verkäufer nur vorsichtig gegeben werden. Wird die zugesicherte Eigenschaft nicht erfüllt, wird der Verkäufer schadenersatzpflichtig.
Die zweite Ausnahme ist der Kauf einer Neubauwohnung vom Bauträger. Hier sieht der Gesetzgeber eine Gewährleistungspflicht von fünf Jahren vor. Entstehen in dieser Zeit Mängel, so muss der Bauträger sie beheben.

Immobilien Kaufvertrag

Beim Kaufvertrag für Wohnimmobilien ist einiges zu beachten. Fragen Sie Ihren professionellen Immobilienmakler im Vorfeld. Er berät Sie gerne.

Die fünf häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf

Der Verkauf einer Immobilie sollte nicht unterschätzt werden. Für einen reibungslosen Ablauf, müssen sich Eigentümer intensiv auf den Verkauf vorbereiten. Insbesondere wenn sie sich entschieden haben, den Verkauf selbst in die Hand zu nehmen. Bitte vermeiden Sie diese fünf häufigsten Fehler:
Nr. 1: Den Aufwand unterschätzen
Eine Immobilie zu verkaufen kostet Zeit, Geld und oft auch Nerven. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie mehrere Monate für den Verkaufsprozess benötigen. Von der Erstellung eines ausführlichen Exposés mit ansprechenden Fotos und einer einladenden Beschreibung über das Einstellen in mehreren Immobilienportalen, das Beantworten von Interessentenanfragen, Besichtigungen, die Beschaffung nötiger Dokumente, die Verkaufsvorbereitungen – eine Immobilie verkauft sich nicht nebenbei.
Nr. 2: Überhöhter Angebotspreis
Eigentümer neigen häufig dazu, den Preis ihrer Immobilie zu hoch einzustufen. Klar, ihr Zuhause soll möglichst viel einbringen. Den Preis senken kann man ja immer noch. Aus professioneller empfehle ich Ihnen dieses Vorgehen nicht. Überzogene Preisvorstellungen führen dazu, dass Interessenten Ihr Angebot entweder von vornherein nicht ernst nehmen und keinen Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Oder sie besichtigen Ihre Immobilie ohne ernsthafte Absichten, beanspruchen Ihre Zeit und kaufen letztlich doch nicht.
Interessenten gehen davon aus, dass Ihr ausgeschriebener Angebotspreis als gesetzt gilt. Bedenken Sie: Nicht jeder möchte in Preisverhandlungen wie auf einem Basar einsteigen. Letztlich machen Sie Ihr Angebot zum Ladenhüter. Die Folge: Sie müssen den Verkaufspreis deutlich nach unten reduzieren. Potenzielle Käufer vermuten bei so einer Preiskorrektur, dass mit der Immobilie etwas nicht stimmen könnte. Daher mein Rat: Nehmen Sie sich Zeit und bestimmen Sie den marktgerechten Preis.
Nr. 3: Nachlässige Präsentation
Ein verwilderter Garten, defekte Glühbirnen, quietschende Türen und Fenster, ein tropfender Wasserhahn – es gibt viele Details, die potentiellen Käufern auffallen und im Gedächtnis bleiben. Sie verkaufen doch eine attraktive Immobilie. Dann zeigen Sie das und investieren in Ihr Objekt. Ihr Auto würden Sie auch aufpolieren, um es zu einem höheren Preis zu verkaufen. Achten Sie auf den Keller. Käufer investieren nicht nur in Wohn- sondern auch in Stauraum. Er sollte daher gut zugänglich und möglichst aufgeräumt sein.
Nr. 4: Kritik persönlich nehmen
Auch wenn Sie Ihr Heim optimal präsentieren, Kaufinteressenten haben meistens etwas zu nörgeln. Entweder weil sie den Kaufpreis drücken wollen oder Ihre Immobilie tatsächlich nicht gefällt. So etwas kann auf Dauer frustrieren. Nehmen Sie es gelassen, die Geschmäcker sind verschieden.
Nr. 5: Mehrere Makler beauftragen
Schwierigkeiten beim Immobilienverkauf führen nicht selten dazu, dass sich Eigentümer nach erster erfolgloser Suche doch an einen Immobilienmakler ihres Vertrauens wenden. Oft standen Objekte bis dahin monatelang in Immobilienbörsen. Entweder gab es kaum Anfragen oder viele ergebnislose Besichtigungen. Widerstehen Sie der Versuchung, nun mehr als einen Vermittler zu beauftragen. Wenn mehrere Immobilienmakler Ihr Haus oder Ihre Wohnung anbieten, wirkt es auf potentielle Käufer als wollten Sie dringend verkaufen. Es entsteht der Eindruck eines billigen Angebots. Außerdem werden die beauftragten Makler unter hohem Konkurrenzdruck in kurzer Zeit möglichst viele Interessenten durch Ihre Immobilie schleusen. Sparen Sie sich diesen Besichtigungstourismus. Ein professioneller Makler arbeitet effektiver und sucht gezielt nach passenden Interessenten.
Für mehr Tipps zum Privatverkauf fordern Sie unsere kostenlose Infobroschüre telefonisch an unter 06174/9988397. Beachten Sie auch den Blogbeitrag Vier Schritte zur erfolgreichen Immobilienanzeige
Infografik Fehler beim Immobilienverkauf

Immobilienmarkt 2015: Wichtige Änderungen

Das vor uns liegende Jahr bringt einige Änderungen für den Immobilienmarkt. Was genau auf Vermieter, Eigentümer, Mieter und Käufer zukommt, habe ich für Sie kurz und bündig zusammengefasst.
Mietpreisbremse für gestresste Wohnmärkte
Mieter in Städten und Regionen mit wenig Wohnraum werden künftig durch die sogenannte Mietpreisbremse entlastet. Bislang können Eigentümer den Mietpreis nach eigenem Ermessen festlegen. Tritt die Mietpreisbremse wie geplant in der ersten Jahreshälfte in Kraft, dürfen Bundesländer Gebiete mit knappem Wohnraum für fünf Jahre festlegen. Dort darf die Nettokaltmiete bei Neuvermietung dann höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausgenommen sind Neubauten und grundsanierte Wohnimmobilien.
Bestellerprinzip regelt Provisionszahlung neu
Ebenfalls das Konto des Mieters entlasten soll das sogenannte Bestellerprinzip. Wer den Immobilienmakler bestellt, muss ihn künftig auch bezahlen. Meist sind dies die Vermieter. Auf sie kommt künftig zunächst eine Mehrbelastung zu. Ein guter Service mit Schutz vor zu geringen Mieteinnahmen, falscher Mieterwahl oder Leerstand der Immobilie sollte die Zusatzkosten aber wert sein. Wussten Sie schon? Wenn Sie als Eigentümer beispielsweise eine Wohnung oder ein Haus in Königstein vermieten möchten, können Sie die Kosten für die Wohnungsvermittlung steuerlich geltend machen.
So wie die Mietpreisbremse ist auch das Bestellerprinzip für die erste Jahreshälfte geplant. Es wurde im Oktober 2014 vom Bundeskabinett verabschiedet. Nach Prüfung von Bundestag und Bundesrat wird es vom Bundespräsidenten unterzeichnet und tritt damit in Kraft.
Höhere Grunderwerbsteuer flutet Kasse der Bundesländer
Die Grunderwerbsteuer steigt wieder. Diesmal nicht in Hessen, sondern in Nordrhein-Westfalen und dem Saarland auf 6,5 Prozent. Seit der Föderalismusreform 2006 dürfen alle Länder die Abgaben der Immobilienkäufer selbst bestimmen – und nutzen dies für saftige Steuererhöhungen. In 2014 haben fünf Länder erhöht. Allein Hessen hatte die Steuer innerhalb der letzten zwei Jahre von 3,5 auf auf 6 Prozent erhöht. Damit sind die Abgaben an den Fiskus beim Immobilienkauf ein wesentlicher Kostenfaktor.
KfW Zinsen weiter im Tiefflug
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat die Zinsen für die Förderprogramme „Energieeffizient Bauen“, „Wohneigentum“ und „Altersgerechtes Umbauen“ um bis zu 0,25 Prozent gesenkt. Bauen Sie als Eigentümer eine Wohnung altersgerecht um, erhalten Sie einen Zuschuss von 5.000 Euro. Die Zinsübersicht finden Sie hier.
EnEV 2014: Verbot alter Heizungen & neue Anforderung an Immobilienanzeigen
Gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) dürfen Öl- und Gasheizkessel, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden. Brennwert und Niedertemperaturkessel sind ausgenommen.
Außerdem werden die Anforderungen an Anzeigen in Zeitungen und Immobilienportalen erhöht. Art des Energieausweises, Energieverbrauch der Immobilie und Energieträger müssen genannt werden. Ab dem 1.Mai werden Verstöße als Ordnungswidrigkeit mit bis zu 15.000 Euro geahndet. Was Sie bei Ihrer Immobilienanzeige sonst noch beachten sollten, lesen Sie hier.
EEG-Umlage kaum spürbar gesunken
Die im Erneuerbare Energien Gesetz festgelegte „Umlage für die Einspeisung erneuerbarer Energien“ ist zum 1. Januar 2015 von 6,24 auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde gesunken. Die Umlage ist Teil des Strompreises und sichert die garantierten Preise für Stromeinspeisung durch Windparks und Solaranlagen. Positives Signal: Der Strompreis soll in absehbarer Zeit nicht steigen.
Infografik Grunderwerbsteuer der Bundesländer

Vier Schritte zur erfolgreichen Immobilienanzeige

Wenn Sie eine Immobilie verkaufen oder vermieten, müssen Sie Aufmerksamkeit generieren. Wirklich jeder, der in Ihrer Gegend ein neues Zuhause sucht, sollte von Ihrem Angebot erfahren. Nur so finden Sie zeitnah einen passenden Käufer oder Mieter. Sie brauchen also eine Immobilienanzeige, die gleichermaßen informiert wie Lust auf Wohnen macht. Und so geht’s:
Schritt 1: Entscheidung für Zeitung oder Internet
Wo möchten Sie inserieren? Entweder Sie geben eine kleine Textanzeige im Immobilienteil Ihrer Lokalzeitung auf. Die wichtigsten Informationen bekommen Sie in drei Zeilen. Ungefähr so: „3ZKB in Kö, 62qm, GA, NR, EBK, Blk, WC, TGLBad, 650,- kalt. Chiffre 83943.“ Für viele Privatvermieter ist das noch immer der Königsweg. Meine Empfehlung: Wenn Sie Ihre Immobilie zum bestmöglichen Preis verkaufen oder vermieten, und vielleicht aus mehreren Interessenten auswählen möchten, entscheiden Sie sich für ein Immobilienportal im Internet, Informationsquelle Nr. 1 für Immobiliensuchende. Laut Immostudie der Uni München werden Immobilien zu über 70 Prozent online gesucht. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, es sind meist sogar mehr.
Im Internet haben Sie außerdem mehr Möglichkeiten Ihre Immobilie mit längeren Texten und aussagekräftigen Bildern vorzustellen. Zudem wird Ihr Angebot damit auf Handys und Tablets verfügbar. Die Suche über mobile Endgeräte nimmt stetig zu. Dieser Entwicklung sollten Sie sich nicht verschließen.
Bei den Anbietern haben Sie die Qual der Wahl. Als professioneller Immobilienmakler für Königstein, Kronberg, Bad Soden und den Vordertaunus decke ich mit insgesamt 14 großen und kleineren Portalen ein breites Spektrum ab. Privatanbieter sollten sich für ein oder zwei Anbieter entscheiden, wie Immowelt oder Immonet.
Schritt 2: Einladend texten
Im Textbereich Ihrer digitalen Anzeige beschreiben Sie Ihre Immobilie detailliert. Informieren Sie nicht nur zu Ausstattung und Bauart, sondern schaffen Sie Emotionen. Vermitteln Sie einen ersten Eindruck, wie schön es sich in Ihrer Immobilie wohnt.
Vernachlässigen Sie dabei nicht die Lagebeschreibung und Infrastruktur vor Ort. Wie ist die Verkehrsanbindung, gibt es Parkmöglichkeiten, wo ist der nächste Supermarkt, Kindergarten, Sportzentrum etc. Und besonders wichtig: Achten Sie auf ordentliche Grammatik und vermeiden Sie Schreibfehler. Auch dadurch heben Sie sich von vielen Konkurrenzangeboten ab.
Schritt 3: Harte Fakten genau angeben
Hier geht es um die vergleichbaren Eckdaten Ihrer Immobilie. Anzahl der Zimmer, Quadratmeter der Wohn- und Nebenflächen, Ausstattungsmerkmale wie Küche, Pool, Balkon, Parkmöglichkeiten etc. Machen Sie möglichst genaue Angaben. Interessenten nutzen die Filterfunktion der Immobilienportale für die gezielte Suche und vergleichen die Quadratmeterpreise. Die Wohnfläche sollten Sie nicht selbst ausmessen sondern auf die Wohnflächenberechnung des Architekten zurückgreifen. Vergessen Sie nicht den Energieausweis Ihrer Immobilie zu zitieren. Diesen benötigen Sie seit 1.Mai 2014 zwingend wenn Sie eine Immobilie verkaufen, vermieten oder verpachten. Inserieren Sie ohne diese Angaben aus dem Ausweis so begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit. Es droht ein saftiges Bußgeld von bis zu 15.000 Euro! Außerdem ist Ihre Anzeige dann abmahnfähig, wofür findige Anwälte eine ordentliche Summe kassieren. Also besser immer das Baujahr laut Energieausweis, Energieträger, Endenergiebedarf, Energieeffizienzklasse und Gültigkeitsdatum des Ausweises angeben.
Schritt 4: Mit schönen Bildern begeistern
Ihre Immobilie kann noch so tolle Ausstattungsmerkmale haben. Um aus der Masse der Angebote herauszustechen, benötigen Sie aussagekräftige Bilder, die Ihre Immobilie im besten Licht zeigen. Besucher von Immowelt & Co entscheiden anhand der Bilder in wenigen Sekunden, ob sie eine Immobilie mögen oder nicht.
Wie gut Ihre Bilder werden hängt davon ab wie fit Sie in Sachen Digitalfotografie sind. Diese Grundregeln sollten Sie auf jeden Fall beachten:

  • Räumen Sie auf. Je weniger persönliche Gegenstände, desto besser. Zeitungen, Handys oder Kinderspielzeug stören die Wohnatmosphäre.
  • Entrümpeln Sie, wenn nötig. Zu viele Möbel können einen Raum optisch verkleinern.
  • Statten Sie kahle Räume mit Möbeln aus. Lassen Sie ihre Immobilie gegebenenfalls von einem Homestaging-Profi wohnlich gestalten. Mehr dazu lesen Sie in meinem Blog-Beitrag zu Homestaging. Eine Anbieterliste bietet der Fachverband DGHR.
  • Fotografieren Sie bei Tag und schalten Sie alle Lichtquellen im Raum ein. Verwenden Sie nur im Notfall ein Blitzgerät. Die dabei entstehenden Schlagschatten lassen das Motiv unnatürlich wirken.
  • Halten Sie die Kamera gerade. Schiefe Winkel erzeugen stürzende Linien am Bildrand.
  • Nutzen Sie ein Bildbearbeitungsprogramm für kleine Retuschen. Es gibt kostenlose Programme wie Picasa (Windows) oder iPhoto (Mac). Mehr aus Ihren Bildern holen Sie mit kostenpflichtigen Programmen wie Adobe Lightroom oder Photoshop Elements (für Win & Mac).
  • Erstellen Sie Immobilienvideos für mehr Aufmerksamkeit.
  • Bleiben Sie aktuell. Bei Privatverkäufen kann es vorkommen, dass eine Immobilie länger am Markt ist. Tauschen Sie Bilder mit Schnee und kahlen Bäumen im Frühjahr aus.

Tipp: Wie Sie Ihre Immobilie besser nicht präsentieren, sehen Sie an diesen Beispielen.
Sicher, der Aufwand für eine gute Immobilienanzeige ist nicht ohne. Aber Sie werden schnell sehen, dass Ihr Engagement belohnt wird. Mit einer sorgfältig erstellten Anzeige helfen Sie Interessenten bei der Entscheidung, ob Ihre Immobilie interessant für sie ist.
Was in Sachen Vermietung und Verkauf sonst noch zu beachten ist, lesen Sie im Bereich Vermieten meines Blogs.

Digitalkamera für Immobilienfotos

Eine gute Kamera ist für aussagekräftige Immobilienfotos wichtig. Handybilder wirken unprofessionell.

Was ist Ihre Immobilie wert?

Diese Frage steht meist im Mittelpunkt wenn es um den Verkauf der eigenen Immobilie geht. Sind es 550.000 Euro? Oder bekomme ich für mein ruhig gelegenes Einfamilienhaus im Taunus mit Garten und toller Ausstattung doch über 600.000 Euro? Oft geht es um tausende von Euro. Geld, für das Eigentümer oft jahrelang Kredite abgezahlt haben. Ein sensibles Thema also, bei dem Haus- und Wohnungsbesitzer keine Fehler machen wollen. Im Internet gibt es zahlreiche Seiten und Anbieter die, teils kostenfrei oder gegen Gebühr, den vermeintlich richtigen Kaufpreis ermitteln. In der Regel müssen Eigentümer nur Eckdaten und Zustand des Hauses angeben. Wirklich verlässlich sind diese Dienste erfahrungsgemäß nicht. Schließlich lässt sich ein Haus oder eine Wohnung nicht allein auf dem Papier bewerten. Die wichtigen Faktoren wie Lage, Zustand, Ausstattungsstandard, Renovierungsstau, Alter, Bautechnik oder Nutzungsoptionen sollten von einem professionellen Makler vor Ort eingeschätzt werden.
Das Problem
Eigentümer bewerten ihre Immobilie oft zu optimistisch. Klar, sie haben gekauft, immer wieder renoviert und einen kleinen Gewinn hätte man auch gern. Wenn dann noch das Herz an der Immobilie hängt, rufen Eigentümer nicht selten Höchstpreise auf, die sich schwer erzielen lassen. Die Taktik „Wir probieren es mal, runtergehen können wir immer noch“ ist allerdings fatal. Kaufinteressenten beobachten den Markt oft über Jahre bevor für sie sich für eine Immobilie entscheiden. Wenn eine Immobilie Monate oder sogar bis zu zwei Jahre am Markt ist entsteht der Eindruck, dass damit etwas nicht stimmt. Genau so macht man aus einer Immobilie einen Ladenhüter. Und verliert bares Geld, denn ein Verkauf ist danach nur noch über einen deutlich niedrigeren Preis möglich, der meist unter dem tatsächlichen Wert liegt.
Die Lösung für Eigentümer

BVFI Siegel

Wertermittlung vom geprüften Experten


Lassen Sie Ihre Immobilie von einem erfahrenen Immobilienmakler vor Ort schätzen. Er kennt den lokalen Markt aus früheren Vermittlungen gut und empfiehlt Ihnen den optimalen Angebotspreis für einen reibungslosen Verkauf. Übrigens: eine Immobilienwertermittlung muss Sie nichts kosten. Als geprüfter Bewerter von Wohnimmobilien biete ich diesen Service in Königstein, Kronberg, Bad Soden und im Vordertaunus kostenlos und unverbindlich an.
Welches Verfahren zur Wertermittlung Ihrer Immobilie das richtige ist lesen Sie im Beitrag Wertermittlung für Ihre Immobilie.
TIPP: Immobilienbewertungen sind nicht nur bei Kauf oder Verkauf von Immobilien gefragt, sondern auch bei

  • Erbstreitigkeiten
  • Scheidungsauseinandersetzungen zur Ermittlung des Zugewinns
  • Zwangsversteigerungen
  • Beleihungen zur Finanzierung
  • Vermögensaufstellungen

Wohnimmobilien benötigen 52% ihrer Energie fürs Heizen

Haben Sie sich schon einmal gefragt wie viel Energie Sie wofür in Ihrem Haushalt verbrauchen? Die Internationale Energieagentur hats geprüft. Demnach geht mehr als die Hälfte der Energie in die Heizung Ihres Wohnraums. Zwar sanken die Preise für Heizöl und Fernwärme laut Heizspiegel 2014 um einige Prozentpunkte und auch der milde letzte Winter hat zur Entlastung des Budgets beigetragen. Ob der kommende Winter diesmal eine lange Kälteperiode bringt, wird sich erst noch zeigen.
Hohe Energiekosten sind der Grund warum ich bei Besichtigungen oft zum energetischen Zustand der Immobilie befragt werde. Nicht nur die technische Ausstattung wie Außendämmung, Alter und Energieträger der Heizungsanlage oder die Fenster- und Dachisolierung werden erörtert. Auch die gesetzlichen Bestimmungen sind für Käufer relevant.
So sieht die neue Energie-Einsparverordnung EnEV beispielsweise vor, dass Immobilienkäufer ab 2015 keine Heizung betreiben dürfen, die älter als 30 Jahre ist. Hat man eine alte Heizung mitgekauft, muss man sie zwingend austauschen, was aus energetischen Gründen auch Sinn macht.
Auch Mieter achten darauf, wie hoch die Energiekosten ihrer Wunschimmobilie sind. Aufschluss darüber gibt der Energieausweis mit Angabe des Verbrauchskennwertes. Spätestens seit 1. Mai 2014 muss dieser zwingend vom Eigentümer zur Verfügung gestellt werden.
Infografik Energieverbrauch Haushalt

Streikende Immobilienmakler? Wir sind doch keine Piloten!

Diese Woche hat der BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. zu einer Abstimmung über einen möglichen Streik der Immobilienmakler in ganz Deutschland aufgerufen. Grund ist das geplante Bestellerprinzip, das am 7. November vom Bundesrat verabschiedet werden soll. Nach Wunsch der Regierung sollen Vermieter ab 2015 für Vermittlungskosten aufkommen. Der Verband sieht rund 10.000 Maklerjobs bedroht. Deshalb der Streik.
Auf der einen Seite ist es verständlich, dass sich viele Immobilienmakler auf die Hinterbeine stellen. Schließlich wird es künftig schwieriger, Kaufinteressenten von der eigenen Leistung zu überzeugen. Bislang konnten Makler Wohnungseigentümer mit dem Argument locken, dass die Vermittlung für sie kostenlos ist. Damit wäre es ab dem kommenden Jahr vorbei. Aber wie sinnvoll ist ein Streik zum jetzigen Zeitpunkt noch? Wie sollte so ein Streik aussehen? Und: Wer soll streiken? Nur Makler, die sich auf Vermietung spezialisiert haben? Oder auch solche, die hauptsächlich Kaufobjekte betreuen, sozusagen aus Sympathie zu den Kollegen? Es ist unwahrscheinlich, dass sich alle Makler zu einem Streik bewegen lassen. Zu groß ist der Wettbewerb um begehrte Immobilien zur Vermittlung.
Das Engagement des BVFI als Interessensvertreter für die Immobilienwirtschaft ist lobenswert. Aber ein Streik würde praktisch keinen Druck auswirken, bestenfalls erregen wir Aufsehen in den Medien. Die Immobilienwirtschaft kommt nicht zum Erliegen, weil wir einen Tag lang die Arbeit verweigern. Wir sind weder Piloten noch Lokführer oder Briefträger. Niemand kommt zu spät zur Arbeit oder wartet länger auf seine Post, wenn wir zuhause bleiben.
Aus meiner Sicht bringen Mietpreisbremse und Bestellerprinzip nicht den gewünschten Entlastungseffekt, den sich Heiko Maas, Justizminister und Schöpfer des vielbeachteten Gesetzesentwurfs, vorstellt. Allein die Mietpreisbremse wird dazu führen, dass viele Vermieter vorzeitig die Miete möglichst erhöhen oder verkaufen, weil sich die Anlage nicht mehr rechnet.
Das Bestellerprinzip wird Hobbymaklern das Leben sicherlich erschweren. Immobilienprofis hingegen können von der Gesetzesänderung meiner Meinung nach profitieren. Denn nun wird unsere Leistung stärker in den Vordergrund gerückt. Der Grund, weshalb sich viele Eigentümer und Vermieter auf uns verlassen, ist die professionelle und reibungslose Abwicklung von Vermietung und Verkauf. Mit dem Bestellerprinzip wird sich das Image der Immobilienmakler verbessern.
Ich werde kommende Woche also nicht streiken. Lieber konzentriere ich mich auf das was ich am besten kann. In Königstein, Kronberg, Bad Soden und Umgebung Lösungen für die Immobilienfragen meiner Kunden finden.

Der BVFI lädt zur Urabstimmung über einen möglichen Streik. www.praxisverband.de

Der BVFI ruft zur Urabstimmung über einen möglichen Streik. www.praxisverband.de

Aufgemöbelt. Immobilien besser verkaufen dank Homestaging

Haben Sie viel Fantasie? Können Sie sich in einem leeren Raum vorstellen, wo Sie welche Möbel am besten platzieren, damit daraus ein Ort des Wohlfühlens wird? Kein Problem für Sie? Glückwunsch, dann gehören Sie zu den wenigen Menschen mit diesem Talent.
Viele, die eine leere Wohnung oder ein renovierungsbedürftiges Haus besichtigen, können sich diese nicht in wohnlichem Ambiente vorstellen. Für sie gibt es einen neuen Trend aus den USA – woher sonst. In Übersee wird kaum eine Immobilie vermittelt, die nicht mit Möbeln und Dekoration neu gestaltet wurde. Homestaging, so der Fachbegriff, ist inzwischen auch in Deutschland angekommen. So hat der Berufsverband Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign e.V. bislang rund 700 Homestager ausgebildet.
Der erste Eindruck zählt
In der Regel finden Kaufinteressenten eine Immobilie online in Immobilienbörsen oder auf Websites von Maklerfirmen. Hier sollte sich ein Immobilienangebot von anderen deutlich unterscheiden, um aufzufallen. Sonst klickt der Interessent weiter. Denn für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Ähnlich läuft es bei der ersten Besichtigung. Wohnraum verkauft sich deutlich schneller wenn er nicht das Leben der vorherigen Besitzer dokumentiert. Vielmehr sollten die Räume mit reduzierter Einrichtung und Farbgebung ihr Potential für die neuen Eigentümer aufzeigen. Das Auge kauft schließlich mit.
Wann lohnt sich Homestaging?
Homestaging macht Sinn wenn Häuser und Wohnungen renovierungsbedürftig, mit Möbeln vollgestellt oder gänzlich leer stehen. Insbesondere wenn – vielleicht wegen unprofessioneller Vermarktung – lange kein Käufer gefunden wurde, können Problemimmobilien durch eine stilvoll gestaltete Atmosphäre neue Attraktivität gewinnen.
Ganz klar, Käufer entscheiden sich für Immobilien, in denen sie sich wohlfühlen. Auch Bauträger, die sich dieser Verkaufspsychologie bewusst sind, können die Vermittlung von Neubauwohnungen beschleunigen. Für sie verwandeln Homestaging-Profis kahle, unpersönliche Wohnungen in eine angenehme Umgebung, die ein wohliges Bauchgefühl vermittelt.

Bett, Lampen und Kissen bringen Gemütlichkeit ins Schlafzimmer

Homestaging am aktuellen Beispiel eines Neubaus: Bett, Lampen und Kissen bringen Gemütlichkeit ins Schlafzimmer. Vorher forderten kahle Wände viel Fantasie von potentiellen Käufern.


Im Wohnzimmer brachten die Profis von ... mit Teppichen, Möbeln, Bildern und Leuchten Behaglichkeit in den großen Raum.

Im Wohnzimmer dekorierten die Profis von homestagingde.com mit Teppichen, Möbeln, Bildern, Leuchten und kleineren Utensilien – für mehr Behaglichkeit im Raum.


Wer jetzt denkt, es geht beim Homestaging um Täuschung, der irrt. Es werden keine Wasserschäden versteckt, Risse zugespachtelt oder feuchte Stellen überstrichen. Das widerspricht dem Ehrenkodex der Homestaging-Profis. Zudem ist es Aufgabe eines professionellen Immobilienmaklers auf Baumängel explizit hinzuweisen.
Was kostet Eigentümer der Spaß?
Sprechen wir über Geld: Der Preis für umfangreiches Homestaging liegt zwischen ein und drei Prozent des Verkaufspreises. Aber die Kosten rechnen sich erfahrungsgemäß. Für eine gestylte Immobilie realisiere ich als Makler auch einen um bis zu 15 Prozent höheren Kaufpreis – weil sich Käufer so besser mit ihrem potentiellen neuen Zuhause identifizieren können. Ich sehe Homestaging als lohnende Investition für Immobilienverkäufer. Für Vermittlungen in Königstein, Kronberg, Bad Soden und im Rhein-Main Gebiet stelle ich gerne den Kontakt zu einem erfahrenen Homestaging-Spezialisten her.
Leere Wände und Kabel aus der Decke - typisch für Neubauten. Viel Flair, dank Licht und Möbeln.

Leere Wände und Kabel aus der Decke – typisch für Neubauten. Viel Flair, dank Licht und Möbeln.

Oh, wie schön ist Kanada

Kanada? Dieser Blog dreht sich doch eigentlich um Immobilien und Wohnen in Königstein, Kronberg, Bad Soden oder im nahen Taunus. Stimmt. Doch ein zufriedener Kunde fragte mich vor kurzem, ob ich ihn nicht bei dem Verkauf seiner Seegrundstücke in Kanada beraten könnte.
Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Schließlich kenne ich die Provinz Nova Scotia an der Ostküste als eine der schönsten Regionen des Landes. Europäische Immobilieninvestoren bevorzugen Nova Scotia wegen der guten Erreichbarkeit, des milden Klimas und der stabilen Wirtschaft. Wer sein Geld vor dem schwächelnden Euro in Sicherheit bringen will, kann hier in beeindruckender Natur investieren. Nicht nur die Grundstückspreise von wenigen Dollar pro Quadratmeter sind Balsam auf die Seele eines jeden, der schonmal eine Immobilie im teuren Rhein-Main Gebiet kaufen wollte.
Der Reiz dieser Gegend liegt in der wunderschönen, abwechslungsreichen Natur und der entspannten Lebensart. Wenn man aus dem hektischen Arbeitsalltag nach sechs Stunden Flug in Halifax landet und mit dem Mietwagen nach Norden reist, wird man schon wegen des rigorosen Tempolimits automatisch entschleunigt.
Viele verbinden Kanada mit frostigem Winter und kühlem Sommer. Das trifft im Landesinneren und den nördlichen Provinzen zu. Die Provinzhauptstadt Halifax hingegen liegt fast auf dem gleichen Breitengrad wie Bordeaux. Zur südlichen Lage kommt der Einfluss des St.Lawrence Stromes im Norden der Insel, der zum ausgewogenen Festlandklima beiträgt. Die Winter sind dadurch vergleichsweise mild, die Sommer nicht zu heiß. Sie lassen sich ideal am See oder einem der zahlreichen Atlantikstrände genießen.

Zum Indian Summer färbt sich das Laub bunt.

Zum Indian Summer färbt sich das Laub bunt.


Meiner Meinung nach passt keine Jahreszeit so gut zu Nova Scotia wie der Herbst, wenn der Indian Summer die Laubwälder mit sanftem Sonnenlicht in ein buntes Farbenmeer verwandelt.
Beeindruckende Sehenswürdigkeiten
Auch sonst lässt sich Nova Scotia sehen. Beachtenswert sind die pulsierende Hafenstadt Halifax, das politische und wirtschaftliche Zentrum der Region, der berühmte Leuchtturm von Peggy’s Cove oder Kanadas älteste deutsche Siedlung und Weltkulturerbe Lunenburg.
Naturfreunde wählen zwischen dem Kejmkujik-Nationalpark im Süden und dem Cape-Breton-Highlands-Nationalpark im Norden. Ein Must-See für jeden Kanadabesucher ist der Cabot Trail. Der 300 km lange Autowanderweg führt über die Insel Cape Breton im Nord-Osten von Nova Scotia.
Leuchtturm

Der Leuchtturm von Peggy’s Cove gehört zu den Sehenswürdigkeiten des Landes


Entlang der für kanadische Verhältnisse vergleichsweise dicht besiedelten Küste finden sich zudem unzählige Buchten und kleine Fischerorte, die zum Genuss von frischem Lobster einladen.
Ob man sich gerne beim Sport, Faulenzen oder Sightseeing vom hektischen Alltag erholt ist Geschmackssache. Urlauber haben eine große Auswahl an Freizeitaktivitäten. Anleger genießen niedrige Preise für Grundstücke und Häuser. So ist ein Investment als Zweit- oder Drittanlage oder als eigenes Feriendomizil für Familien denkbar. Die Attraktivität der Region und die stabilen Immobilienpreise ermöglichen Interessenten eine zuverlässige Geldanlage.
Abgelegene Seen in bildschöner Natur. Erholung pur.

Abgelegene Seen in bildschöner Natur. Erholung pur.

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