Wohnen Im Taunus

Immobilien- und Livestyle-Blog für Eigentümer und solche, die es werden wollen.

Schlagwort: Vermietung

Löst möbliertes Wohnen die Probleme von Vermietern?

Mietpreisbremse, restriktives Mietrecht, politische Vorgaben für teure energetische Sanierung und hohe Kosten bei Neubau und Renovierung – Vermietern kann der Spaß an ihrem Immobilien-Investment manchmal ordentlich vergehen. Die möblierte Vermietung scheint einige Probleme der Vermieter zu lösen, insbesondere weil für diese bestimmte Art der Kurzzeitvermietung der Mietpreis in der Regel frei gewählt werden kann. Auch der übliche Mieterschutz ist in einigen Punkten deutlich gelockert. Es genügt allerdings nicht, einen Tisch mit ein paar Stühlen in die Wohnung zu stellen und dafür eine deutlich höhere Miete zu verlangen. Diese fünf Punkte sollten Sie als Vermieter beachten.
1) Besondere Gesetzeslage erfordert eigene Mietverträge
Beim möblierten Wohnen handelt es sich um „Wohnraum, der nur zum vorübergehenden Gebrauch vermietet ist“. Die genaue Formulierung lesen Sie unter §549 Abs.2,1 des BGB. Das bedeutet, dass Vermieter und Mieter deutlich einfacher und kurzfristiger kündigen können als bei der Langzeitmiete. Zudem können Vermieter den Mietpreis entsprechend der Nachfrage festlegen und sind bei Mieterhöhungen nicht vom Gesetzgeber durch die sogenannte Mietpreisbremse eingeschränkt. Für Ihre möblierte Wohnung brauchen Sie daher einen speziellen Vertrag. Im Internet kursieren diverse Vertragsvorlagen für möbliertes Wohnen. Verwechseln Sie diese nicht mit Kurzzeitmietverträgen. Das sind grundsätzlich „normale“ Mietverträge, die aus genau definierten Gründen zeitlich begrenzt sind – zum Beispiel wegen bevorstehendem Eigenbedarf des Vermieters, wegen anstehender Sanierung oder Abriss des Mietobjektes. Man sollte in jedem Fall einen rechtssicheren Vertrag von einer seriösen Quelle erwerben und dafür seinen Immobilienmakler oder einen Juristen konsultieren.
2) Den richtigen Mietpreis finden
Für Ihre möblierte Wohnung können Sie einen höheren Mietzins generieren – sicher der größte Vorteil dieser Vermietungsart. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Immobilie in einem Gebiet mit angespannten Wohnungsmarkt liegt, wo §556d BGB die zulässige Miethöhe bei Mietbeginn regelt. Die Obergrenze von zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete, bekannt als Mietpreisbremse, gilt für auf kurze Zeit vermietete Wohnungen nicht. Beliebig in die Höhe treiben lässt sich die Kaltmiete dennoch nicht. Mieter vergleichen sehr wohl, wieviel sie für welches Angebot zahlen müssen. Dazu trägt auch die enorme Preistransparenz des Marktes bei, zum Beispiel dank mobiler Apps der Immobilienportale im Internet. Legen Sie den Preis zu hoch an, tun Sie sich schwer mit der Neuvermietung Ihrer Immobilie.
Als Faustformel für den Mietpreisaufschlag im Vergleich zur Langzeitvermietung gilt: Wenn Sie die Mehrkosten für die Ausstattung nach etwa einem Jahr wieder eingenommen haben, sind Sie auf dem richtigen Weg. Fragen Sie im Zweifelsfall den örtlichen Immobilienmakler Ihres Vertrauens wie viel Sie verlangen können.
3) Eignungsprüfung: Passt möbliertes Wohnen zu Ihrer Immobilie?
Ob das Konzept des möblierten Wohnens für Sie aufgeht, hängt maßgeblich von der Infrastruktur rund um Ihre Wohnung ab. Mieter achten bei ihrer Wahl in der Regel auf ideale Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sowie auf Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten vor Ort. Wenn in unmittelbarer Nähe leicht geparkt werden kann, umso besser. Üblicherweise wird Wohnen auf Zeit für Ein- bis Zweizimmerappartements angeboten. Grundsätzlich könnte man auch eine größere Wohnung oder ein Haus auf diese Weise vermieten. Die Nachfrage ist aber geringer, längere Leerstände sind möglich. Diese Immobilien sind eher für Firmen interessant, die darin leitende Angestellte und Führungskräfte temporär unterbringen. Wenn mehrere größere Firmen in der Region ansässig sind, kann es funktionieren. Generell sollte sich die Immobilie in einem Ballungsgebiet befinden. Ländliche Regionen sind deutlich seltener gefragt und erzielen weitaus weniger Mieteinnahmen.
4) Vollständig möblieren
Wer für begrenzte Zeit, zum Beispiel für ein Arbeitsprojekt, und möglicherweise aus dem Ausland herzieht, reist nur mit leichtem Gepäck an – vielleicht sogar nur mit einem Koffer. Da sollte die Wohnung schon die üblichen Alltagsgegenstände und allen Komfort bieten. Denken Sie für die vorhandene Einbauküche mit E-Geräten an Besteck, (Koch-) Geschirr, Toaster, Wasserkocher und Kaffeemaschine. Im Bad sollten zum Beispiel Handtücher und Badvorleger vorhanden sein. Fürs Schlafzimmer benötigen Sie neben dem Bett, Nachttisch, Kleiderschrank auch Bettwäsche in mehrfacher Ausstattung. Die üblichen Wohnzimmermöbel ergänzen Sie am besten um einen Esstisch mit Stühlen und denken Sie an TV, Internet, Stereoanlage oder Lautsprecher für Musikstreaming per Handy. Wichtig ist, dass die Ausstattung zum Niveau der Wohnung, dem Anspruch der gewünschten Mieter und dem geforderten Mietpreis passt. Ein paar tausend Euro sollten Sie sicher investieren.
5) Höherer Aufwand und Abnutzung erfordern Rücklagen
Einen höheren Mietpreis zu generieren klingt erstmal verlockend. Welcher Vermieter will das nicht? Allerdings fallen gegenüber der Langzeitvermietung höhere Kosten an. Die regelmäßige Vermittlung von Kurzzeitmietern ist aufwändiger. Sie benötigen ein kontinuierliches Marketing im Idealfall in Form von Internetwerbung, einer Website, Flyern und mehr. Da Kurzzeitmieter häufig aus dem Ausland kommen, sollte Ihr Marketingmaterial auch in Englisch vorliegen. Am besten beauftragen Sie einen erfahrenen Immobilienmakler, der für Ihre Vollvermietung sorgt. Je nach Nachfrage kann es immer zu Mietausfällen kommen. Berücksichtigen Sie bitte auch die Abnutzung des Inventars. Je nach Zustand sollten Sie die Möbel alle paar Jahre erneuern. Mein Tipp: kaufen Sie nicht nur IKEA-Möbel. Die sind zwar in der Anschaffung günstig, aber oft empfindlich. Die höhere Beanspruchung von wechselnden Mietern lässt sie schnell abgenutzt aussehen. Bei den regelmäßigen Abnahmen und Übergaben der Wohnung ist ein ausführliches Protokoll zu führen. Dabei muss das Inventar genau gezählt und auf Schäden geprüft werden. Sie sehen, für die Kurzzeitvermietung entsteht ein höherer Aufwand und mehr Kosten. Planen Sie hierfür Rücklagen ein.
Ob die Vor- oder die Nachteile im individuellen Fall überwiegen, muss jeder Vermieter selbst entscheiden. Für Ihre Immobilie im Rhein-Main Gebiet berate ich Sie gerne ob es sich für Sie lohnt, welche Ausstattung gefragt ist und welche Dienstleister für Sie wichtig sind. Sie planen ein steuerbegünstigtes Boarding House? Profitieren Sie von meinem Know-how. Rufen Sie mich jetzt an unter 06174-9988397

Komfortable Ausstattung bei Wohnen auf Zeit

Bei Wohnen auf Zeit achten anspruchsvolle Mieter auf hohen Wohnkomfort. Vermieter sollten daher auf eine möglichst ansprechend Ausstattung achten.


 

Bestellerprinzip: Was bedeutet es für Vermieter?

Lange wurde diskutiert, doch das „Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs auf angespannten Wohnungsmärkten und zur Stärkung des Bestellerprinzips bei der Wohnungsvermittlung“ wurde letztlich doch verabschiedet. Den ausführlichen Gesetzestext finden Sie hier. Wichtigste Änderung des Mietnovellierungsgesetzes für Vermieter ist, neben der Mietpreisbremse, das Bestellerprinzip.
Demnach muss mit 1. Juni 2015 zwingend derjenige den Makler bezahlen, der ihn beauftragt hat. In der Regel ist das der Vermieter. Für ihn ist die Gesetzesänderung zunächst unangenehm, bedeutet sie doch zusätzliche Kosten, die er möglicherweise nicht vollständig durch Mieterhöhungen kompensieren kann. Insbesondere, wenn sich seine Mietimmobilie in einem angespannten Wohnungsmarkt wie Frankfurt, München, Berlin oder Hamburg befindet, wo die Mietpreisbremse voraussichtlich greifen wird. Im Speckgürtel des Rhein-Main Gebietes wird es vielerorts keine Bremse geben. Aber auch hier können Mieten nicht beliebig erhöht werden.
Doch es gibt eine gute Nachricht für Vermieter. Das Bestellerprinzip zwingt seriöse Makler, Vermietern bestmöglichen Service und Beratung zu bieten. Die Servicequalität wird dank der Gesetzesänderung sicher steigen. Es lohnt sich, genau auf die Leistung des Maklers zu schauen. Wie gut kennt er sich im lokalen Mietmarkt aus. Hat er Referenzen? Waren Vermieter und Mieter mit seiner Leistung zufrieden? Geht er auf Wünsche ein? Berät er bei Fragen der Sanierung und Renovierung? Hat er Ideen, wie das RMI-Miet-Leasing, die eine Vermietung erfolgreicher gestalten? Es geht für Vermieter also um einen deutlichen Mehrwert, der eine Zusammenarbeit mit dem Makler seines Vertrauens lohnenswert macht. In jedem Fall können Vermieter die Vermittlungskosten steuerlich geltend machen. Einen großen Teil der Provision zahlt also das Finanzamt. Lohnt es sich dann wirklich, für den verbleibenden Betrag selbst auf die zeitintensive Suche nach einem neuen Mieter zu gehen?
Natürlich können Eigentümer das tun, zum Beispiel für die Vermietung ihrer Immobilie in Königstein, Kronberg oder Bad Soden. Vielleicht weil sie sich keinen Makler leisten können oder wollen. Dazu sollten sich Vermieter mit Mietrecht und Vermarktungsmöglichkeiten auskennen. Worauf es noch ankommt und mit welchen Herausforderungen eine Vermietung verbunden ist lesen Sie in einem weiteren Beitrag. Gerne stehe ich Ihnen bei Ihrer Vermietung als Fachmann mit Rat und Tat zur Seite. Auf Anfrage sende ich kostenfrei und unverbindlich eine Broschüre mit hilfreichen Tipps zur erfolgreichen Vermietung zu.
Übrigens: Das Mietnovellierungsgesetz greift, wie der Name schon sagt, nur bei der Vermietung. Für den Verkauf einer Immobilie können Makler weiterhin entweder mit dem Verkäufer oder dem Käufer eine Provisionsvereinbarung treffen.
Mietpreisbremse bei Neuvermietung
Das Gesetz enthält auch die sogenannte Mietpreisbremse. In angespannten Wohnungsmärkten darf die Kaltmiete bei Neuvermietung maximal zehn Prozent über der durchschnittlichen Miete am Ort betragen. Wohlgemerkt, die Mietpreisbremse greift nur bei Neuvermietung. Ausgenommen sind Neubauten, die nach dem 1. Oktober 2014 erstvermietet wurden, sowie umfassend renovierter Wohnraum. Für Bestandsmieten in Hessen gilt die Kappungsgrenzen-Verordnung. Die Bundesländer legen für fünf Jahre fest, in welchen Regionen die Mietlage angespannt, also zu wenig Wohnraum verfügbar ist. Die Durchschnittsmiete wird im Mietpreisspiegel festgehalten, den in Hessen noch nicht alle Gemeinden führen. Auch Königstein, Kronberg und Bad Soden führen keinen qualifizierten Mietspiegel, nach §558d BGB. Aber der Vordertaunus gehört ohnehin nicht zu den Gebieten mit angespannter Wohnlage. Es ist davon auszugehen, dass die Mietpreisbremse hier nicht greift.
 

Vier Schritte zur erfolgreichen Immobilienanzeige

Wenn Sie eine Immobilie verkaufen oder vermieten, müssen Sie Aufmerksamkeit generieren. Wirklich jeder, der in Ihrer Gegend ein neues Zuhause sucht, sollte von Ihrem Angebot erfahren. Nur so finden Sie zeitnah einen passenden Käufer oder Mieter. Sie brauchen also eine Immobilienanzeige, die gleichermaßen informiert wie Lust auf Wohnen macht. Und so geht’s:
Schritt 1: Entscheidung für Zeitung oder Internet
Wo möchten Sie inserieren? Entweder Sie geben eine kleine Textanzeige im Immobilienteil Ihrer Lokalzeitung auf. Die wichtigsten Informationen bekommen Sie in drei Zeilen. Ungefähr so: „3ZKB in Kö, 62qm, GA, NR, EBK, Blk, WC, TGLBad, 650,- kalt. Chiffre 83943.“ Für viele Privatvermieter ist das noch immer der Königsweg. Meine Empfehlung: Wenn Sie Ihre Immobilie zum bestmöglichen Preis verkaufen oder vermieten, und vielleicht aus mehreren Interessenten auswählen möchten, entscheiden Sie sich für ein Immobilienportal im Internet, Informationsquelle Nr. 1 für Immobiliensuchende. Laut Immostudie der Uni München werden Immobilien zu über 70 Prozent online gesucht. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, es sind meist sogar mehr.
Im Internet haben Sie außerdem mehr Möglichkeiten Ihre Immobilie mit längeren Texten und aussagekräftigen Bildern vorzustellen. Zudem wird Ihr Angebot damit auf Handys und Tablets verfügbar. Die Suche über mobile Endgeräte nimmt stetig zu. Dieser Entwicklung sollten Sie sich nicht verschließen.
Bei den Anbietern haben Sie die Qual der Wahl. Als professioneller Immobilienmakler für Königstein, Kronberg, Bad Soden und den Vordertaunus decke ich mit insgesamt 14 großen und kleineren Portalen ein breites Spektrum ab. Privatanbieter sollten sich für ein oder zwei Anbieter entscheiden, wie Immowelt oder Immonet.
Schritt 2: Einladend texten
Im Textbereich Ihrer digitalen Anzeige beschreiben Sie Ihre Immobilie detailliert. Informieren Sie nicht nur zu Ausstattung und Bauart, sondern schaffen Sie Emotionen. Vermitteln Sie einen ersten Eindruck, wie schön es sich in Ihrer Immobilie wohnt.
Vernachlässigen Sie dabei nicht die Lagebeschreibung und Infrastruktur vor Ort. Wie ist die Verkehrsanbindung, gibt es Parkmöglichkeiten, wo ist der nächste Supermarkt, Kindergarten, Sportzentrum etc. Und besonders wichtig: Achten Sie auf ordentliche Grammatik und vermeiden Sie Schreibfehler. Auch dadurch heben Sie sich von vielen Konkurrenzangeboten ab.
Schritt 3: Harte Fakten genau angeben
Hier geht es um die vergleichbaren Eckdaten Ihrer Immobilie. Anzahl der Zimmer, Quadratmeter der Wohn- und Nebenflächen, Ausstattungsmerkmale wie Küche, Pool, Balkon, Parkmöglichkeiten etc. Machen Sie möglichst genaue Angaben. Interessenten nutzen die Filterfunktion der Immobilienportale für die gezielte Suche und vergleichen die Quadratmeterpreise. Die Wohnfläche sollten Sie nicht selbst ausmessen sondern auf die Wohnflächenberechnung des Architekten zurückgreifen. Vergessen Sie nicht den Energieausweis Ihrer Immobilie zu zitieren. Diesen benötigen Sie seit 1.Mai 2014 zwingend wenn Sie eine Immobilie verkaufen, vermieten oder verpachten. Inserieren Sie ohne diese Angaben aus dem Ausweis so begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit. Es droht ein saftiges Bußgeld von bis zu 15.000 Euro! Außerdem ist Ihre Anzeige dann abmahnfähig, wofür findige Anwälte eine ordentliche Summe kassieren. Also besser immer das Baujahr laut Energieausweis, Energieträger, Endenergiebedarf, Energieeffizienzklasse und Gültigkeitsdatum des Ausweises angeben.
Schritt 4: Mit schönen Bildern begeistern
Ihre Immobilie kann noch so tolle Ausstattungsmerkmale haben. Um aus der Masse der Angebote herauszustechen, benötigen Sie aussagekräftige Bilder, die Ihre Immobilie im besten Licht zeigen. Besucher von Immowelt & Co entscheiden anhand der Bilder in wenigen Sekunden, ob sie eine Immobilie mögen oder nicht.
Wie gut Ihre Bilder werden hängt davon ab wie fit Sie in Sachen Digitalfotografie sind. Diese Grundregeln sollten Sie auf jeden Fall beachten:

  • Räumen Sie auf. Je weniger persönliche Gegenstände, desto besser. Zeitungen, Handys oder Kinderspielzeug stören die Wohnatmosphäre.
  • Entrümpeln Sie, wenn nötig. Zu viele Möbel können einen Raum optisch verkleinern.
  • Statten Sie kahle Räume mit Möbeln aus. Lassen Sie ihre Immobilie gegebenenfalls von einem Homestaging-Profi wohnlich gestalten. Mehr dazu lesen Sie in meinem Blog-Beitrag zu Homestaging. Eine Anbieterliste bietet der Fachverband DGHR.
  • Fotografieren Sie bei Tag und schalten Sie alle Lichtquellen im Raum ein. Verwenden Sie nur im Notfall ein Blitzgerät. Die dabei entstehenden Schlagschatten lassen das Motiv unnatürlich wirken.
  • Halten Sie die Kamera gerade. Schiefe Winkel erzeugen stürzende Linien am Bildrand.
  • Nutzen Sie ein Bildbearbeitungsprogramm für kleine Retuschen. Es gibt kostenlose Programme wie Picasa (Windows) oder iPhoto (Mac). Mehr aus Ihren Bildern holen Sie mit kostenpflichtigen Programmen wie Adobe Lightroom oder Photoshop Elements (für Win & Mac).
  • Erstellen Sie Immobilienvideos für mehr Aufmerksamkeit.
  • Bleiben Sie aktuell. Bei Privatverkäufen kann es vorkommen, dass eine Immobilie länger am Markt ist. Tauschen Sie Bilder mit Schnee und kahlen Bäumen im Frühjahr aus.

Tipp: Wie Sie Ihre Immobilie besser nicht präsentieren, sehen Sie an diesen Beispielen.
Sicher, der Aufwand für eine gute Immobilienanzeige ist nicht ohne. Aber Sie werden schnell sehen, dass Ihr Engagement belohnt wird. Mit einer sorgfältig erstellten Anzeige helfen Sie Interessenten bei der Entscheidung, ob Ihre Immobilie interessant für sie ist.
Was in Sachen Vermietung und Verkauf sonst noch zu beachten ist, lesen Sie im Bereich Vermieten meines Blogs.

Digitalkamera für Immobilienfotos

Eine gute Kamera ist für aussagekräftige Immobilienfotos wichtig. Handybilder wirken unprofessionell.

Streikende Immobilienmakler? Wir sind doch keine Piloten!

Diese Woche hat der BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. zu einer Abstimmung über einen möglichen Streik der Immobilienmakler in ganz Deutschland aufgerufen. Grund ist das geplante Bestellerprinzip, das am 7. November vom Bundesrat verabschiedet werden soll. Nach Wunsch der Regierung sollen Vermieter ab 2015 für Vermittlungskosten aufkommen. Der Verband sieht rund 10.000 Maklerjobs bedroht. Deshalb der Streik.
Auf der einen Seite ist es verständlich, dass sich viele Immobilienmakler auf die Hinterbeine stellen. Schließlich wird es künftig schwieriger, Kaufinteressenten von der eigenen Leistung zu überzeugen. Bislang konnten Makler Wohnungseigentümer mit dem Argument locken, dass die Vermittlung für sie kostenlos ist. Damit wäre es ab dem kommenden Jahr vorbei. Aber wie sinnvoll ist ein Streik zum jetzigen Zeitpunkt noch? Wie sollte so ein Streik aussehen? Und: Wer soll streiken? Nur Makler, die sich auf Vermietung spezialisiert haben? Oder auch solche, die hauptsächlich Kaufobjekte betreuen, sozusagen aus Sympathie zu den Kollegen? Es ist unwahrscheinlich, dass sich alle Makler zu einem Streik bewegen lassen. Zu groß ist der Wettbewerb um begehrte Immobilien zur Vermittlung.
Das Engagement des BVFI als Interessensvertreter für die Immobilienwirtschaft ist lobenswert. Aber ein Streik würde praktisch keinen Druck auswirken, bestenfalls erregen wir Aufsehen in den Medien. Die Immobilienwirtschaft kommt nicht zum Erliegen, weil wir einen Tag lang die Arbeit verweigern. Wir sind weder Piloten noch Lokführer oder Briefträger. Niemand kommt zu spät zur Arbeit oder wartet länger auf seine Post, wenn wir zuhause bleiben.
Aus meiner Sicht bringen Mietpreisbremse und Bestellerprinzip nicht den gewünschten Entlastungseffekt, den sich Heiko Maas, Justizminister und Schöpfer des vielbeachteten Gesetzesentwurfs, vorstellt. Allein die Mietpreisbremse wird dazu führen, dass viele Vermieter vorzeitig die Miete möglichst erhöhen oder verkaufen, weil sich die Anlage nicht mehr rechnet.
Das Bestellerprinzip wird Hobbymaklern das Leben sicherlich erschweren. Immobilienprofis hingegen können von der Gesetzesänderung meiner Meinung nach profitieren. Denn nun wird unsere Leistung stärker in den Vordergrund gerückt. Der Grund, weshalb sich viele Eigentümer und Vermieter auf uns verlassen, ist die professionelle und reibungslose Abwicklung von Vermietung und Verkauf. Mit dem Bestellerprinzip wird sich das Image der Immobilienmakler verbessern.
Ich werde kommende Woche also nicht streiken. Lieber konzentriere ich mich auf das was ich am besten kann. In Königstein, Kronberg, Bad Soden und Umgebung Lösungen für die Immobilienfragen meiner Kunden finden.

Der BVFI lädt zur Urabstimmung über einen möglichen Streik. www.praxisverband.de

Der BVFI ruft zur Urabstimmung über einen möglichen Streik. www.praxisverband.de

Mietpreisbremse und Bestellerprinzip beschlossen

Justiz- und Verbraucherminister Heiko Maas (SPD) und die Führung der Koalitionsfraktionen haben sich endlich geeinigt. „Mieten müssen auch für Normalverdiener bezahlbar bleiben“, erklärte Minister Maas. Mietsteigerungen zwischen 30 und 40 Prozent in manchen Ballungsgebieten seien inakzeptabel. Darum gilt ab der ersten Jahreshälfte 2015: Bei Neuvermietung darf die Miete maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen – in ausgewählten Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Welche das sind, wird von den Ländern für einen Zeitraum von fünf Jahren festgelegt.
Ausnahmen der Regel sind Neubauten. Hier will man die Investitionsbereitschaft nicht bremsen. Ebenso ist die erste Vermietung nach einer umfassenden Modernisierung ausgenommen.
Gleichzeitig hat die Koalitionsregierung das sogenannte Bestellerprinzip beschlossen. Eigentümer, die einen Makler mit der Vermietung beauftragen, müssen diese Leistung künftig zwingend selbst bezahlen. Bislang wurden die Kosten für die Vermarktung in der Regel dem Mieter berechnet.
Ob und wie diese Maßnahmen Mieter tatsächlich finanziell entlasten, wird sich im Verlauf des kommenden Jahres zeigen. Als Makler in und um Königstein, Kronberg und Bad Soden bin ich besonders gespannt, wie das Bestellerprinzip von Vermietern angenommen wird. Meine Herausforderung wird es sein, Vermieter weiterhin von meiner Leistung zu überzeugen – eigentlich nichts Neues für mich. Eigentümer werden sich mehr damit auseinandersetzen, welche Leistung sie erwarten können. Worauf es bei der Vermietung ankommt lesen Sie hier
Lavendel Garden
Ausgenommen von der Neuregelung: Neubauten wie das Projekt Lavendel Garden in Kelsterbach. Foto: DemirBauGmbH

Hessen tritt in 30 Städten fester auf die Mietpreisbremse

Die schwarz-grüne Landesregierung hat am vergangenen Freitag die neue Kappungsgrenzen-Verordnung verabschiedet. In 30 Städten und Gemeinden werden damit Mieterhöhungen für Bestandsmieten gedeckelt. „Ausgehend von der Obergrenze der regionalen Vergleichsmiete, können Vermieter in bestehenden Mietverhältnissen die Mietpreise über einen Zeitraum von drei Jahren nur noch um 15 Prozent erhöhen. Bisher waren Mietpreissteigerungen um 20 Prozent möglich“, so das Ministerium. Nachdem sich im Mai 2014 erst 23 Gemeinden für die Verordnung entschieden hatten, gilt sie nun für Bad Homburg vor der Höhe, Bad Soden, Bad Vilbel, Bensheim, Bischofsheim, Darmstadt, Dietzenbach, Dreieich, Eltville am Rhein, Eschborn, Flörsheim am Main, Frankfurt am Main, Friedberg, Friedrichsdorf, Gernsheim, Gießen, Griesheim, Hanau, Hattersheim am Main, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus, Kassel, Kronberg, Marburg, Mörfelden-Walldorf, Offenbach, Rüsselsheim, Schwalbach, Weiterstadt und Wiesbaden. Für Königstein gilt die Neuregelung nicht. Bauministerin Priska Hinz sieht in der Verordnung einen wichtigen Schritt für Mieterschutz und die direkte Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum. Vermieter allerdings, die lange keine Mietanpassung durchgeführt haben, sind im Nachteil. Insbesondere dann, wenn sie modernisiert oder auf Energieeffizienz hin saniert haben. Interessiert es Sie, welches der optimale Preis für die Vermietung Ihrer Immobilie ist? Ich berate Sie gerne.

Wohnen ist etwas sehr Persönliches…

…finden Sie nicht auch? Vertrauen Sie in Immobilienfragen darum nicht irgendwem. Schließlich verkaufen Sie ja auch nicht irgendein Haus und Sie suchen auch nicht eine beliebige Wohnung. Es geht um ihr Zuhause.
Ich möchte Ihnen helfen, gebrauchte Immobilien erfolgreich zu verkaufen und zu vermieten oder neue Wohnungen, Häuser und Grundstücke für sich zu finden. Sie sollen das gute Gefühl erleben, eine optimale Beratung und umfassenden Service erfahren zu haben – ganz so wie Sie es sich wünschen.
Was Sie erwarten können?
Eine ganze Menge. Zum Beispiel die Wertermittlung Ihrer Immobilie, Empfehlung des optimalen Kauf- oder Mietpreises, Exposéerstellung, individuelle Vermarktung on- und offline, Verkaufsverhandlung, Bonitätsprüfung, Vermittlung von Finanzieren, Notarservice, Schlüsselübergaben, Nachbetreuung, Prüfung von Mietinteressenten, Miet- und Kaufvertragsservice und und und…
Ich könnte noch mehr anführen, aber ich will Sie nicht langweilen. Am besten wir sprechen uns persönlich. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

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